Ein effektiver und ansprechender Onlineauftritt wird für Onlinehändler immer wichtiger

Ein ansprechender Onlineauftritt ist für jeden Onlinehändler die Grundlage für effektive Onlineverkäufe. Die Faktoren, die es bei der Umsetzung eines Onlineshops zu berücksichtigen gilt, werden immer vielfältiger, die Ansprüche der Nutzer haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Heute erwarten Konsumenten einen reibungslosen Ablauf vom Besuch des Onlineshops bis hin zum Check Out bzw. bis zum Eintreffen der Ware. Worauf also kommt es an, wenn es darum geht, einen Onlineshop umzusetzen, der den Anforderungen und Bedürfnissen der Verbraucher möglichst gerecht wird?

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Das passende Shopsystem wählen

Die Wahl des Shopsystems zählt zu den wichtigsten Entscheidungen, die es bereits im Vorfeld der Umsetzung getroffen werden müssen. Hier gilt es eine Reihe von Faktoren zu berücksichtigen, eine falsche Entscheidung kann hier erhebliche Risiken bergen. Man kann es in etwa mit der Wahl eines Ladenlokals für einen stationären Händler vergleichen, auch dabei hat die Wahl einen entscheidenden Einfluss auf das spätere Geschäft. Wer auf das falsche Shopsystem setzt, hat später (bei wachsendem Produktsortiment) eventuell keinen Platz mehr in den virtuellen Regalen, oder der Server kann mit einem steigenden Besucheraufkommen nicht umgehen, was zu langen Wartezeiten oder gar Ausfällen führen kann. Darüber hinaus gibt es viele weitere Aspekte zu bedenken, wenn es darum geht ein geeignetes Shopsystem auszuwählen. Bei der Entscheidung sollten folgende Kriterien berücksichtigt werden:

  • Bedienbarkeit (Usability)
    Die Usability eines Onlineshops ist Grundvoraussetzung für erfolgreiche Verkäufe. Sofern potenzielle Kunden sich nicht in dem Shop zurechtfinden, werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen kauf tätigen. Ein Shopsystem, welches zwar einen riesigen Funktionsumfang bietet aber unübersichtlich gestaltet ist, hilft niemandem weiter.
  • – Filter und Suchfunktionen
    Je Umfangreicher das Sortiment, desto wichtiger sind Such- und Filterfunktionen für Nutzer. Nahezu jedes Shopsystem verfügt über entsprechende Funktionen an, diese unterscheiden sich jedoch zum teil erheblich voneinander. Es lohnt sich verschiedene Systeme diesbezüglich zu testen.
  • – Schnittstellen
    Eine Schnittstelle zwischen Shopsystem und Warenwirtschaft ist unumgänglich. So können Kunden sehen, ob ein gewünschtes Produkt auch tatsächlich vorrätig ist oder zu welchem Zeitpunkt es lieferbar ist. Auch Schnittstellen zu möglichst vielen Zahlungsdienstleistern sollten vorhanden sein, um Kunden hier eine bestmögliche Auswahl zu bieten. Kunden, die ihren bevorzugten Zahlungsdienstleister nicht vorfinden, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit den Bestellprozess abbrechen.
  • – Multichannel?
    Nicht alle Shopsysteme bieten die Möglichkeit den Shop unkompliziert an die großen Marktplätze Amazon, eBay und Co. zu verbinden. Da zunehmend mehr Verbraucher aber genau dort nach Produkten suchen sollte diese Option unbedingt bedacht werden.
  • – Marketingfeatures
    Funktionen für das Marketing sind nicht zu unterschätzen. So lassen sich beispielsweise Gutscheincodes erstellen oder Schnittstellen zu Preisvergleichsportalen nutzen, um potenziellen Kunden die Waren automatisiert auch bei idealo, Google Shopping und Co. anzuzeigen.

Den besten Onlineshop gibt es nicht. Es gibt allerdings Nutzergewohnheiten, an denen man sich unbedingt orientieren sollte, wenn es um die Auswahl, Umsetzung und den Betrieb eines Onlineshops geht. Ein auf einen bestimmten Shop spezialisierten Dienstleister, etwa eine Shopware Agentur kann dabei helfen, das System optimal zu konfigurieren und an die spezifischen Bedürfnisse anzupassen.

Mobile Version / Responsive Design

Auch die Art, wie Verbraucher heute im Internet einkaufen hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Bis vor wenigen Jahren beispielsweise fand Onlineshopping vornehmlich am stationären Rechner oder Laptop statt. Im Zuge der Verbreitung von Smartphones und Tablets nutzen Verbraucher Onlineshops auch zunehmend mehr auf mobilen Endgeräten, insbesondere mit High End Geräten wie dem Google Pixel 5 oder auf dem aktuellen iPhone.

Hierbei gilt zu beachten, dass der Onlineshop auch optimal auf dem jeweiligen Endgerät dargestellt ist. Um das zu erreichen, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man erstellt einen separaten Shop für mobile Endgeräte oder man bedient sich dem sogenannten Responsive Design. Ein Onlineshop, der Responsive Design ermöglicht, passt die Darstellung dementsprechend je nach Endgerät automatisch an.

Fazit

Langfristig erfolgreich kann ein Onlineshop nur dann sein, wenn er die Erwartungen und Ansprüche der potenziellen Kunden erfüllt und ihnen eine optimale Bedienbarkeit erlaubt. Nur dann werden Kunden den Shop wieder besuchen und im besten Fall weiterempfehlen. Dazu ist es notwendig eine effiziente Shop-Infrastruktur zu schaffen und den Nutzern schnelle Ladezeiten und mobiles Shoppen zu ermöglichen. Es kann sich durchaus lohnen, bei Konkurrenten oder Mitbewerbern zu schauen, wie diese ihren Shop umsetzen und sich daran orientieren. Weiterhin gilt es den Shop an sich ändernde Gewohnheiten anzupassen, in absehbarer Zeit könnte etwa VR oder AR Shopping eine immer größere Rolle spielen. Wenn man bedenkt, wie Onlineshops noch vor 10 Jahren aussahen, kann man davon ausgehen, dass sich in den kommenden 10 Jahren ähnlich große Veränderungen ergeben.

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